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Erklärung des AWO Ortsvereins Strausberg

Der Ortsverein der AWO in Strausberg ist sehr befremdet über den Umgang mit bedeutenden Kreisverbänden unseres Bezirksverbandes, die bisher über 30 Jahre lang bedeutsame Beiträge zum Gedeihen des AWO Bezirksverbandes BB Ost geleistet haben.

Hier zeigen sich deutliche Parallelen zu unseren Erfahrungen, als derselbe Bezirksverband mit AWO Care in 2020/21 in Strausberg eine konkurrierende Hauskrankenpflege zu unserer Sozialstation etabliert hatte. Diese eindeutige Verletzung des AWO Verbandsstatuts konnte nur unter Vermittlung des AWO Bundesverbandes und nach langwierigem und hartnäckigem Kampf abgewehrt werden.

Die kurzfristige umfassende Suspendierung der 3 Kreisverbände zur Bezirksdelegiertenkonferenz am 24.9.2022, sowie die kurzfristige Absage der seit Jahren überfälligen Konferenz wirft ein sehr schlechtes Licht auf die demokratische Verfasstheit des AWO Bezirksverbands Brandenburg Ost e.V..

Der Vorstand


Pressemitteilung der 3 suspendierten Kreisverbände:


AWO Strausberg ruft zur Unterstützung der Kriegsflüchtlinge auf

Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt Strausberg verurteilt auf das Schärfste den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine vom 24. Februar 2022. Mit diesem Krieg bringt das russische Militär Tod und Vernichtung über sein Nachbarland, es tritt dessen Souveränität mit Füßen und verletzt die Charta der Vereinten Nationen.

Die Machthaber um Präsident Putin zerstören nicht nur militärische und administrative Anlagen der Ukraine, sondern ganz gezielt auch friedliche Wohnviertel der Städte, ja sogar Kinderkrankenhäuser und andere zivile Ziele. Damit zerstören sie zugleich die internationale Reputation Russlands, das einst mit den Völkern der Sowjetunion als Teil der Alliierten den größten Blutzoll im Kampf für die Befreiung des Kontinents vom Hitlerfaschismus entrichtet hat.

Die volle Solidarität der Mitglieder des Ortsvereins der AWO Strausberg gehört dem ukrainischen Volk. Nach ihren Möglichkeiten beteiligen sich die Mitglieder an tatkräftiger Hilfe und Spendenaktionen für die Kriegsflüchtlinge. Der Ortsverein wendet sich gleichzeitig gegen jede Hetze und Pogromstimmung, die sich gegen russische MitbürgerInnen in unserem Land richtet, denn diese haben den verbrecherischen Krieg gegen die Ukraine nicht zu verantworten.

Der AWO-Ortsverein unterstreicht: Gebot der Stunde sind eine sofortige Waffenruhe, konstruktive Friedensverhandlungen und die Ermöglichung humanitärer Hilfe vor Ort.

(Beschluss 04-22 der Mitgliederversammlung vom 17.03.2022)

DANKE Petra Hartung! 1990 – 2021

1990 war es der Bürgermeister a.D. Jürgen Schmitz, der Frau Hartung und Schwester Marianne bat, die Tätigkeiten der Gemeindeschwestern in der Stadt Strausberg nach der Wende fortzuführen. Einen Trabant gab es von der Stadt, der abgezahlt werden musste. Dies war die Geburtsstunde der AWO Sozialstation Strausberg unter dem Dach des AWO Ortsvereins Strausberg. So begann die Erfolgsgeschichte der Sozialstation, die bis Februar 2021 reicht und federführend mit dem Wirken von Frau Hartung zusammenhängt.

Frau Hartung waren als Verwaltungsmitarbeiterin der Stadt im Bereich Gesundheit und Soziales Verwaltungsvorgänge bekannt, aber die folgende Zeit war viel Neuland und mit dem Bisherigen nicht zu vergleichen. Einfacher hatten es da die Schwestern, die weiterhin ihre Patient*innen liebevoll betreuten. Im Verwaltungsbereich gab es jedoch nach der Wende viele Herausforderungen zu bestehen. Alte Vorschriften galten von einem auf den anderen Tag nicht mehr, neue kamen in großen Mengen hinzu. Vergleichbares, worauf man aufbauen konnte, gab es nicht und Partner, die man fragen konnte, waren rar. Dienstorganisation, Kassenabrechnungen, Personalführung und die Buchhaltung waren zu meistern. Mit den Jahren wurde die Sozialstation größer und ist heute ein gestandenes Unternehmen. Als Verwaltungsleiterin sicherte Frau Hartung sehr eigenständig die betriebswirtschaftliche Stabilität. 2014 wurde sie Geschäftsführerin der Sozialstation. Die Aufgaben und Herausforderungen wurden nicht einfacher und Corona tat sein Übriges. Eine schwierige Zeit, die das Team mit Frau Hartung und Schwester Ursel (ehemalige Pflegedienstleiterin) viele Jahre gemeinsam meisterte.

Nach 31 Dienstjahren bei der AWO Strausberg verabschiedete sich nunmehr der Vorstand und die Belegschaft ganz herzlich von ihr und sagt DANKE! Steffen Schuster, Stadtverordnetenvorsteher, fasste es bei der Danksagung gut zusammen: „AWO Sozialstation und Frau Hartung, zwei untrennbar miteinander verbundene Namen“. Aber, so Frau Hartung, das Leben geht weiter und schließlich fand eine langfristige Übergabe an die neue Pflegedienstleiterin Frau Jeannette Falkenberg statt. Man muss sich also keine Sorgen machen. Und wenn mal eine Frage auftaucht, dann ist ihr Ohr auch als AWO Mitglied noch offen.

Der Geschäftsführende Vorstand Uwe Prinz dankte namens des Vorstandes Frau Hartung für die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit und hob vor allem zwei Seiten hervor – die stabile wirtschaftliche Entwicklung der Station und die Fürsorge für die Mitarbeitenden. Das Team dankte mit einer tollen Torte von Schwester Olga und mit Dingen, die der große Garten benötigt, samt Gartenhut. Ein Kunstwerk – eine von der Künstlerin Corinna Lisker bemalte Amphore, ein Unikat – wird sie an die AWO Zeit erinnern.

Wir wünschen alles GUTE und Gesundheit

Alle Personen auf den Bildern bzw. im Clip wurden getestet bzw. haben nach durchgemachter Coronaerkrankung Antikörper gebildet.

DANKE Ina Krause!

Frau Krause am Arbeitsplatz

23 Jahre leitete Sie liebevoll und engagiert den Seniorenclub des AWO Ortsvereins Strausberg und organisierte mit ehrenamtlichen Helfern unzählige Veranstaltungen. Wanderungen, Ausflüge, Kaffeeklatsch, Spielenachmittage, Vorträge, gemeinsame Veranstaltungen mit den polnischen Senior*innen aus Debno und Gorzow, große Veranstaltungen zu Weihnachten und unser Fasching, Geburtstage und Grillfeste standen neben der Einzelbetreuung in Coronazeiten in ihrem Kalender. Highlights waren die 775 Jahr Feier Strausberg, wo die Anfänge der AWO mit Bollerwagen und Suppenküche dargestellt wurden oder zuletzt ein Filmprojekt mit der Humboldtstiftung. Ganz los lassen wird sie in ihrer Rente auch als Mitglied noch nicht. Ehrenamtlich wird sie noch bis Mai den KIEZ Treff Ost einmal wöchentlich betreuen.

Eltern und Betreuer*innen war sie bekannt als die gute Seele im Büro, die alle organisatorischen Dinge der AWO-Tours Kinder- und Jugendreisen managte. 10.000 Kids erlebten so mit 400 Betreuer*innen erlebnisreiche Ferien. Zur Verabschiedung kamen Erinnerungen hoch, als einige von Ihnen, die sie schon viele Jahre kennt, anriefen, Dankeschön sagten oder Videobotschaften schickten.

Wir wünschen alles Gute und sagen namens des Vorstandes DANKESCHÖN!

Verabschiedung

DANKE Schwester Ursel!

Schwester Ramona überreicht das Abschiedsgeschenk der Belegschaft an Schwester Ursel links.

Nach 28 Jahren im Dienste der AWO Sozialstation wurde Schwester Ursel als Pflegedienstleiterin herzlichst vom Team und dem Vorstand verabschiedet. Die jahrelangen sehr guten Bewertungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen sind vor allem ihr Verdienst. Pflege mit Herz und Kompetenz war ihr Slogan. So fand sich die hohe Fachlichkeit und Menschlichkeit in der täglichen Arbeit wieder und fand viel Anerkennung bei Ärzten und Patienten.

Der Geschäftsführende Vorstand Uwe Prinz dankte ihr namens des Vorstandes und des AWO Ortsvereins für ihren unermüdlichen Einsatz. Jede Kollegin hatte eine Rose mit einer persönlichen Widmung überreicht.

30. Jubiläum

Schwester Olga mit einem sehr persönlichen Glückwunsch an die eigenen Mitarbeiterinnen!

Unsere Sozialstation des Ortsvereins Strausberg feierte am 21.10.2020 ihr 30jähriges Jubiläum. Geschäftsführerin Frau Hartung und Pflegedienstleiterin Schwester Ursel waren von Anfang an dabei und können heute zurecht auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückschauen.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen für die Jahrzehntelange engagierte Arbeit für die zu Pflegenden ganz im Zeichen des großen Herzens der AWO. Wir wünsche alles Gute und vor allem Gesundheit.

Namens des Vorstandes
Uwe Prinz
Geschäftsführender Vorstand
22.10..2020