AWO mit neuer Aktion „Ferienpatenschaft“

Mit dem neuen Kinder- und Jugendreisekatalog 2010 feiert die AWO Strausberg das 16jährige Jubiläum. Seitdem erlebten 4.000 Teilnehmer erlebnisreiche Ferien. Eine hohe zertifizierte Qualität, TopTeamer und das gesundheitspräventive Projekt GUT DRAUF sind die Markenzeichen geworden. Allerdings können sich nicht alle Eltern eine Reise für Ihre Kinder leisten. Seit mehreren Jahren unterstützt das Jugendamt des Landkreises MOL und der ROTARY-Club Strausberg die Teilnahme von Kindern aus einkommensschwachen Elternhäusern. Noch mehr Kinder als bisher sollen in diesem Jahr verschiedene spannende Ferienabenteuer im AWO Kinder- und Jugendhof Beeskow erleben. Der Hof wurde zur ITB als 2 Sterne-Haus klassifiziert und war stolzer Gastgeber für einen Fernsehbeitrag des RBB-Berlin. www.awo-kijuhof-beeskow.de
Vereinsvorsitzender Uwe Prinz betonte, dass er die geplante Aktion „AWO-Ferienpatenschaft“ unter dem Dach des Bündnis für und mit Familien mit seinem Arbeitskreis Kinderträume sieht. Schließlich sollen die in Erfüllung gehen.
Die AWO ruft deshalb zu Patenschaften auf, die Strausberger für ein Kind übernehmen können, damit dieses eine unbeschwerte Ferienwoche erleben kann. Der gespendete Beitrag in Höhe von 50,00;100,00 oder 150,00 € landet auf einem Konto der Stadtverwaltung. Der Spender erhält von der Stadt einen Spendenbeleg. Der Spender kann ohne die namentliche Nennung eines zu förderndes Wunschkindes in den Spendentopf „AWO-Ferienpatenschaft“ einzahlen. Die Auswahl der Kinder erfolgt dann durch Partner, wie die Strausberger Tafel, den Sozialpark und durch das Kinder- Jugend- und Familienbüro. Der Spender kann aber auch seine Spende namentlich bezogen für ein Kind einzahlen. Auf dem Überweiser muss dann unbedingt „AWO Ferienpatenschaft, Name des Kindes“ stehen. Der AWO ist durch den Spender die Anschrift und Telefonnummer der begünstigten Eltern mitzuteilen. (03341-311968) Ein angemessener Eigenanteil von 40,00 € sollte durch die Eltern geleistet werden.
Prinz glaubt, dass viele Strausberger sich sehr wohl Gedanken um die Nachbarn machen, denen es nicht so gut geht. Hier könnten sie direkt helfen und Kinderträume in Ferienträume umwandeln. In der Vergangenheit gab es bereits Strausberger, die Kindern einen Ferienreise ermöglichten. Insofern greift die AWO eine Idee der Strausberger auf. Prinz hofft mit dem Geld der Rotarier und der Aktion 30 Kindern eine einwöchige Reise zu ermöglichen.
Eine zweite Möglichkeit sieht die AWO in den Strausberger Unternehmen. Hier arbeiten die Eltern der Kinder. Und vielleicht ist ein Ferienpatenschaftsgutschein des Chefs an die Eltern eine gute soziale Geste der Danksagung an gute MitarbeiterInnen. Solche Aktionen haben sich bereits bei der AWO in anderen Bundesländern bewährt.

Spendenkonto:
Stadtverwaltung Strausberg, BLZ 17054040, KtoNr. 3508050040
Kennwort: „AWO Ferienpatenschaft“

Anfragen und Infos unter:03341-311968, 0172-3044067, awo.strausberg@ewetel.net, 

Bericht der MOZ vom 16.04.2008

Uwe Prinz
Dipl.-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge und Erlebnispädagoge


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